Freitag, 8. März 2013

Entwickler Schnellstart Video online

Da wir von vielen Menschen gefragt wurden, ob wir nicht für die Installation der Google App Engine und ViURs ein Tutorial machen können, haben wir uns für die Produktion eines Screencastes entschieden.

Nachfolgend findet Ihr nun das Video.
Für einen kurze schriftliche, kurze Anleitung folgt bitte diesem Link:
www.viur.is/site/Download-Projekt



Manuscript des Videos


ViUR Projekt: Installation und erste Schritte

Herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe des ViUR Screencasts.
Im ersten Teil dieses Videos wird gezeigt, welche Installationen wie durchgeführt werden müssen, um ein ViUR-Projekt unter Windows lokal starten und entwickeln zu können. Anschließend gibt es einen kleinen Test, ob die Installation funktioniert.

Installieren der Module

Die Download und Installationsanleitung ist dein roter Faden für eine erfolgreiche Installation.
Der Python-Interpreter wird später in der Googlecloud im Sandboxmodus laufen. Die App Engine unterstützt zur Zeit Python 2.7. Aus Kompatibilitätsgründen von Installationspacks weiterer Python Bilbliotheken empfehlen wir die 32-Bit Version.

Wir sind versucht ViUR immer kompatibel zum aktuellsten App-Engine SDK zu halten. Daher empfehlen wir, dass Du nach dem SDK-Udpate auch den Server aktualisierst.

Jinja2 ist für die Ausgabe von Webseiten unser zentraler Renderer. ViUR erweitert diesen noch um vielen Funktionen, sodass Designer im Grunde nie in den Pythoncode schauen müssen um z.B. Datenbankabfragen oder Caching anzuwenden.

Für Demonstrationszwecke und für Menschen, die nicht gerne bei Null anfangen lade ich mir noch das Projekt als Zip von Bitbucket herunter.

Der Serverquellcode dagegen sollte mit Git herunter geladen werden um später das Framework gut updaten zu können. Unter Windows können wir dort vor allem Tortouise Git als Klienten empfehlen.

Nun beginnen wir die Bausteine in einander zu setzen:
- Das Projekt entpacken wir als erstes in unseren Arbeitsordner
- Dann Checken wir den Server mit Git aus.

Da Tortouise Git nur die grafische Oberfläche des Git-Kommandozeilentools ist, müssen wir dieses noch herunter laden und installieren.

Jetzt kann der Server ausgecheckt werden. Die Url gibt es auf der Bitbucket-Seite: ViUR/Server. Auschecken darf den Server jeder, es wird also nach keinem Benutzernamen oder Kennwort gefragt. Wenn du Erweiterungen oder Patches für den Server machen willst, dann starte bei Bitbucket bitte einen Fork und stoße dann bei uns einen Pull-Request an.

Der Server liegt jetzt im Projektverzeichnis und kann vom Projekt eingebunden werden.

Nun geht es darum, die Bibliotheken zu installieren:

Jinja2 wird entpackt. Zum Bauen und Installieren benötigen wir allerdings die Setuptools für den Pthon 2.7 Interpreter.

Diese holen wir uns über einen Trick, indem wir einfach schon mal PIL über ez_setup.py installieren. PIL steht für “Python Image Library”, ist also das modul mit dem das Google App Engine SDK die Thumbnailbilder erstellen wird.

Der EZ-Setup - Script installiert beim ersten Ausführen automatisch die Setuptool. So haben wir diese für die Jinja2 Installation zur Verfügung. Die Jinja2 Version, die wir auch über ez_setup installieren könnten, ist leider Fehlerbehaftet und sollte nicht genutzt werden.

Somit installieren wir diese nun per Hand in dem wir die “setup.py install-Funktion” im entpackten Jinja2 Ordner ausführen.

Das War’s! Wir können starten !

Der erste Start

Zum ersten Start nutzen wir den Google App Engine Launcher für Windows. Dieser ist ein kleines grafisches Tool was beim Windows SDK bei liegt. Es schreibt Konfigurationsdateien und ruft Konsolenbefehle auf. Bei mausbrand starten wir später die Entwicklungsserver aber über die Windows-Konsole direkt, da der Launcher die Angewohnheit hat die laufenden Server so zu beenden, dass die Datenbank unbrauchbar wird und beim nächsten Start wieder neu angelegt werden muss.

Der Python 2.7 Pfad sollte per Hand gesetzt werden.

Um das Projekt nun dem Launcher hinzuzufügen wählen wir den Projekt-Ordner aus. Hier ist die darin befindliche app-yaml-Datei maßgeblich für Projekt-Name, Server-Pfade usw. Der Port wird wiederum vom Launcher festgelegt, da dieser eine Option des Konsolenbefehls ist.
Nun können wir die ViUR Installation auf dem Entwicklungsserver ausprobieren.

Viel zu sehen gibt es allerdings noch nicht, da noch keine Daten eingegeben wurden.
Zur vollständigen Adminitration nutzen wir unser Administrationsprogramm. Natürlich ist es auch möglich auf der Seite selbst eine Editierfunktion zu integrieren oder aber unser Ops (OperationsCenter) zu nutzen, um halbautomatisch eine im Webbrowser stattfindende Administration bereit zu stellen.

Nach dem Entpacken kann der Admin direkt gestartet werden. Über den Accountmanager können Zugangsdaten verwaltet werden, sodass man bei einem Neustart des Programms nicht wieder alles neu eintragen werden muss.

Wenn der Server die Authentifizierung über Google Accounts nutzt so kann bei Benutzername und Passwort auf dem Entwicklungserver ein beliebiger Text eingetragen werden damit die Authentifizierung erfolgreich ist.

Das ViUR Projekt ist standardmäßig so konfiguriert, dass es aber eine eigene Benutzerverwaltung mit Login, Registrieren und "Passwort vergessen"-Dialogen bereit stellt. Hier müssen korrekte Angaben gemacht werden. Somit generiert der Entwicklungsserver beim ersten Starten einen Adminbenutzer und ein Passwort. Die Daten dazu gibt er über die Konsole aus. Lässt man den Server später auf der Google App Engine-Cloud laufen, so schickt der Server die Daten sogar per E-Mail dem eingetragenen Admin zu.

Die Baumstruktur auf der linken Seite des Administrationsprogramms funktioniert ähnlich wie die unter Windows 7eingeführte Taskleiste. Ein Modul kann über sie gestartet werden und legt dann sein Fenster wieder in den Baum. Module können auch schon vorgefertigte Listen haben, die die Einträge nach bestimmten im Server definierten Filtern anzeigen. Über ein Plugin-System können viele zusätzliche Funktionen nachgeladen werden, wie Schnittstellen zu DHL, Vorschaufunktionen, Statistiken, 2dolisten und so weiter...

Auf der rechten Seite starten die Ansichten, Listen, Formulare, Dialoge und Editoren.

Das Template von ViUR-Projekt nutzt Mediaqueries. Wegen der geringen Bildschirmbreite für den Screencast wird in der Admin- Vorschau die Mobilversion angezeigt. Der Browser zeigt mir aber die Desktopansicht an.

Bitte schaue dir auch unser Admin Einführungsvideo. Hier bekommst du noch mehr Tipps und Eindrücke von dem Programm.



So das war’s. Ich hoffe du hast einen guten  Eindruck bekommen. Wenn dir ViUR gefällt, dann werde Teil des Projekts denn:

ViUR ist Open Source.
ViUR kann unter ViUR.is frei herunter geladen werden.

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